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Geschichte der blauen Karawane Drucken E-Mail

1981

Erstmals wird in Deutschland eine geschlossene psychiatrische Verwahranstalt, Kloster Blankenburg, aufgelöst. Die Patienten werden in Wohngruppen in der Stadt betreut.


1985

Ehemalige Patienten und Betreuer ziehen in einer Blauen Karawane durch Deutschland und setzen Zeichen gegen die Ausgrenzung von Menschen in psychiatrischen Kliniken.

 

1994

Das große Blaue Kamel, halb Kamel, halb Schiff, wird in der AUCOOP-Werft in Vegesack gebaut. Die Blaue Karawane zieht auf demWasser von Leipzig nach Bremen und wirbt an den Stationen mit fantasievollen Aktionen für Engagement gegen die Aussonderung und Verwahrung von Schwachen, Fremden und Verrückten, für die

Kreativität des Einzelnen und das Recht zu sein, wie man ist.


1995 - 1999

Das Blaue Kamel beteiligt sich an Veranstaltungen, die sich für die Belange Behinderter und Ausgegrenzter einsetzen, in Bonn, Berlin, Mainz, Weimar, Lüneburg und Bremen.

 

1999

Eröffnung der Blauen Karawanserei in Bremen Walle.


2000

Die dritte Blaue Karawane mit 5 Katamaranen auf Weser und Hunte im Raum Bremen / Oldenburg trifft Asylbewerber im Lager, Langzeitarbeitslose auf einer Werft, Strafgefangene im Knast und überbringt die gesammelten „Botschaften“ den Bremer Bürgern auf dem Marktplatz.


2003 - 2008

Umzug der Blauen Karawane in den Speicher XI in der Überseestadt, Aufbau der Karawanserei mit dem Café Blau, Werkstattprojekten, mit vielen Veranstaltungen zu gesellschaftspolitischen Themen.

2009

Am 14. März erhielt die Blaue Karawane e.V. zusammen mit dem Blaumeier-Projekt den Kultur- und Friedenspreis der Villa Ichon.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. März 2009 um 14:16 Uhr
 
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